Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie

1. Gesetzliches Widerrufsrecht

Verbrauchern stehen die gesetzlich vorgesehenen Widerrufsrechte zu.

Innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist kann ein Kaufvertrag gemäß den geltenden Bestimmungen widerrufen werden, ohne dass hierfür eine Begründung erforderlich ist.

Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen, Fristen und den rechtlichen Folgen eines Widerrufs finden Sie in unserer Widerrufsbelehrung.

Diese Richtlinie ergänzt die gesetzlichen Verbraucherrechte und ersetzt diese nicht.


2. Freiwillige Rückgabemöglichkeit

Zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht kann für viele Artikel eine freiwillige Rückgabe innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ware in Betracht kommen.

Damit eine Rückgabe geprüft werden kann, sollte sich die Ware möglichst in einem Zustand befinden, der eine erneute Prüfung und Bearbeitung erlaubt.

Dabei ist insbesondere zu beachten:

  • der Artikel sollte vollständig zurückgesendet werden;

  • Zubehör, Montagematerial und sonstige Bestandteile sollten beigefügt sein;

  • vermeidbare Beschädigungen sollten nicht vorliegen;

  • die Originalverpackung kann die Rückabwicklung erleichtern, sofern sie noch vorhanden ist.

Eine übliche Prüfung der Eigenschaften, Beschaffenheit und Funktionalität der Ware bleibt selbstverständlich möglich.


3. Artikel, die von einer Rückgabe ausgeschlossen sein können

Bestimmte Waren können nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften von einer Rückgabe oder einem Widerruf ausgeschlossen sein.

Dies kann insbesondere auf folgende Produkte zutreffen:

  • individuell angefertigte oder personalisierte Artikel;

  • Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind und deren Versiegelung nach Erhalt entfernt wurde;

  • Produkte, die nach der Lieferung dauerhaft montiert, verändert oder angepasst wurden;

  • Artikel, deren Zustand eine erneute Vermarktung erheblich beeinträchtigt;

  • Waren mit deutlichen Gebrauchsspuren, Beschädigungen oder Verunreinigungen, soweit diese nicht bereits bei Erhalt vorhanden waren.

Ob ein Ausschluss im Einzelfall vorliegt, richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.


4. Rückgabeanfrage

Vor der Rücksendung empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice.

Für eine schnellere Bearbeitung können folgende Informationen hilfreich sein:

  • Bestellnummer;

  • Name des Bestellers;

  • Bezeichnung des betroffenen Artikels;

  • kurze Beschreibung des Anliegens;

  • aussagekräftige Fotos, sofern ein Schaden oder Mangel vorliegt.

Kontakt:

decoravena

180 Schoosett St #D41
Pembroke, MA 02359
USA

E-Mail: ask@decoravena.com

Telefon: +1 (661) 480-0176

Nach Eingang der Anfrage können gegebenenfalls weitere Informationen zur Rücksendung bereitgestellt werden.


5. Rücksendekosten

5.1 Rücksendungen im Rahmen des gesetzlichen Widerrufsrechts

Bei einem wirksamen Widerruf gelten die Regelungen der Widerrufsbelehrung.

Maßgeblich sind die dort aufgeführten Bestimmungen zu Rücksendung und Kostentragung.

5.2 Freiwillige Rückgaben außerhalb des Widerrufsrechts

Bei Rückgaben, die außerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts erfolgen, können die Kosten der Rücksendung grundsätzlich vom Käufer getragen werden.

Liegt der Grund der Rücksendung beispielsweise in einem Transportschaden, einer fehlerhaften Lieferung oder einem nachweisbaren Produktmangel, kann eine individuelle Prüfung der Kostenübernahme erfolgen.


6. Beschädigte oder falsch gelieferte Ware

Nach Erhalt der Sendung empfiehlt es sich, die Lieferung zeitnah zu kontrollieren.

Besondere Aufmerksamkeit sollte folgenden Punkten gelten:

  • sichtbare Transportschäden;

  • fehlende Teile oder Zubehör;

  • Abweichungen zwischen Bestellung und gelieferter Ware;

  • beschädigte Verpackung mit möglichem Einfluss auf den Artikel.

Zur Dokumentation können Fotos der Verpackung, des Versandetiketts und der betroffenen Ware hilfreich sein.

Eine zeitnahe Mitteilung erleichtert die Prüfung des jeweiligen Sachverhalts.


7. Informationen zu Erstattungen

Sofern die Voraussetzungen für eine Erstattung erfüllt sind, erfolgt die Rückzahlung grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel.

Die Bearbeitung kann beginnen, sobald:

  • die zurückgesendete Ware eingegangen ist; oder

  • ein geeigneter Nachweis über die Rücksendung vorliegt.

Der jeweils frühere Zeitpunkt ist maßgeblich.

Die tatsächliche Dauer bis zur Gutschrift hängt unter anderem von den Prozessen des Zahlungsdienstleisters, des Kartenanbieters und der kartenausgebenden Bank ab.

Hat eine Ware durch einen Umgang, der über die übliche Prüfung von Eigenschaften und Funktionen hinausgeht, an Wert verloren, kann dies im gesetzlich zulässigen Rahmen bei der Berechnung einer Erstattung berücksichtigt werden.


8. Umtausch von Artikeln

Ein direkter Umtausch wird derzeit nicht standardmäßig angeboten.

Da Lagerbestände und Produktverfügbarkeiten fortlaufenden Änderungen unterliegen können, ist eine Reservierung von Ersatzartikeln nicht möglich.

Wer einen anderen Artikel oder eine andere Variante erwerben möchte, kann gegebenenfalls:

  • zunächst eine Rückgabe beantragen;

  • die Rückabwicklung abwarten;

  • anschließend eine neue Bestellung aufgeben.

Bei Lieferfehlern oder berechtigten Reklamationen kann der Kundenservice den jeweiligen Einzelfall prüfen.


9. Annahmeverweigerung und nicht zustellbare Sendungen

Kann eine Lieferung aufgrund von Umständen auf Empfängerseite nicht erfolgreich zugestellt werden, können zusätzliche Kosten entstehen.

Hierzu zählen beispielsweise:

  • unvollständige oder fehlerhafte Adressangaben;

  • wiederholte erfolglose Zustellversuche;

  • fehlende Erreichbarkeit des Empfängers;

  • unbegründete Annahmeverweigerung.

Soweit gesetzlich zulässig, können tatsächlich entstandene Versand-, Rückführungs- oder Bearbeitungskosten bei einer späteren Erstattung berücksichtigt werden.


10. Gesetzliche Verbraucherrechte

Diese Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie beschränkt keine gesetzlichen Ansprüche.

Unberührt bleiben insbesondere:

  • das gesetzliche Widerrufsrecht;

  • gesetzliche Gewährleistungsrechte;

  • weitere zwingende Verbraucherrechte nach anwendbarem Recht.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Richtlinie von zwingenden gesetzlichen Vorschriften abweichen, gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen.